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K+S-Aktie: atmet nach der Talwanderung erneut auf 23.07.2012
Frankfurter Börsenbrief
Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" legen sich bei der Aktie von K+S (ISIN DE000KSAG888 / WKN KSAG88) auf die Lauer, um in der Atempause zuzufassen.
Steigende Preise für Agrarrohstoffe seien das klassische Argument für den Düngemittelhersteller. Extreme Witterungsverhältnisse, wie jüngst in verschiedenen Bereichen der Erde, würden nur die schon bestehenden Herausforderungen verschärfen. Einem tendenziell sinkenden Angebot an landwirtschaftlicher Nutzfläche stehe eine wachsende Weltbevölkerung gegenüber.
Ein gewisser Hebel darauf sei, dass sich die Ernährungsgewohnheiten mit wachsendem Wohlstand in Richtung Fleischkonsum verändern würden. Und dafür wiederum sei ein beachtliches "Mehr" an Futternahrung erforderlich. Pro Kilogramm erzeugtem Rindfleisch rechne das Unternehmen selbst acht Kilogramm Futtermittel vor. Ferner habe sich inzwischen eine Konkurrenzsituation zwischen landwirtschaftlicher Nutzung zur Ernährung einerseits und für die Verwendung als nachwachsende Energie-Ressourcen andererseits entwickelt.
Unter diesem Blickwinkel sei es nahe liegend, den Böden so viele Nährstoffe zu verabreichen, dass der Ertrag möglichst hoch ausfalle. Dazu würden die Hauptnährstoffe Phosphat, Stickstoff und Kali, ferner auch Schwefel und Magnesium zählen. Das Unternehmen gehöre zur Weltelite bei Standard- und Spezialdüngemitteln. Dazu komme das Salzgeschäft mit Aktivitäten vor allem in Nord- und Südamerika sowie Europa. Gemessen an der Produktionskapazität sei es global die Nr. 1 im Salzgeschäft. Dazu kämen einige ergänzende Geschäftsbereiche wie Tierhygiene-Produkte, Entsorgung, Recycling usw. Der Gruppenumsatz habe im vergangenen Jahr bei 5,2 Mrd. Euro gelegen, nach früher 4,6 Mrd. Euro. Grundsätzlich liege die längerfristige Story für K+S auf der Hand.
Doch dies habe die Wertpapiere nicht daran gehindert, vom 2011er Hoch (ca. 59 Euro) auf etwas oberhalb von 30 Euro abzukippen. Eine grundsätzliche Herausforderung sei der äußerst schwankungsfreudige Preis für kali- und magnesiumsulfathaltige Produkte, wo es durchaus auch binnen eines Jahres zu Preisveränderungen von 25 bis 40% kommen könne. Das verlange Investoren gute Nerven ab. Dennoch: Das Papier atme nach der Talwanderung erneut auf. Würden die Gewinntaxen greifen, liege die Gewinnbewertung bei lediglich ca. 12,1 per 2012 und sogar lediglich ca. 10,7 für 2013. Ein kleines Sahnehäubchen sei die für 2012 erwartete Dividendenrendite von 3,5%.
Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" legen sich bei der K+S-Aktie auf die Lauer, um in der Atempause zuzufassen. Das Kauflimit sollte man bei 38,20 Euro platzieren. Das Kursziel sehe man bei 50,00 Euro. Das Stopp-Loss-Limit sollte bei 32,75 Euro platziert werden. (Ausgabe 29 vom 21.07.2012) (23.07.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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